Die Arbeit hinter der eingesetzten Ente
Folgende Punkte sind zu beachten
Es dürfen nur gesunde ausgewachsene jagdbare Wildenten
( z.B. Stockenten, Tafelenten u.s.w.) verwendet werden, die mit natürlichen Instikten ausgestattet und daher in der Lage sind, den Hund jederzeit zu entkommen.
Es muss ein Gewässer mit Schilfgürtel oder Uferbewuchs
gegeben sein, das den Wildenten die volle Entfaltung ihrer
überlegenen Fluchtmöglichkeiten ermöglicht, in weiten Teilen so tief, dass der Hund schwimmen muss und die Ente tauchen kann. Der Schilfgürtel oder Uferbewuchs muss der Ente ausreichende Deckungsmöglichkeiten eröffnen.
Eine Ente darf nicht mehrmals einem oder mehreren Hunden ausgesetzt werden; es darf immer nur ein Hund im/am Wasser arbeiten.
Die vorübergehende, kurzfristige Flugunfähigkeit der Ente wird ohne Schmerzen dadurch herbeigeführt, dass die drei äußeren Schwungfedern der Schwinge mittels eines Papierstreifens oder Klebebandes zusammengehalten werden.
Die Arbeit hinter der lebenden Wildente darf nur während der Schusszeit jagdbarer Wildenten erfolgen.
Der Transport der Wildenten hat artgerecht zu erfolgen. Die Verwahrung der Enten hat so zu erfolgen, dass sie von den Hunden nicht wahrgenommen werden können und ein Zusammentreffen verhindert wird.
Verendete Enten sind von lebenden getrennt aufzubewahren.
Robert Thebner