David Field 19.07. + 20.07.

Zum ersten Mal durften wir den Englischen Trainer David Field am 19.+20.07.2014 bei der LG Wien begrüßen.

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt und konnten bei der anderen Gruppe zusehen und somit auch dazulernen.

Am Vormittag konnten die Anfänger ihr können und wissen erweitern, am Nachmittag wurden die Fortgeschrittenen gefordert. Begonnen hat David mit einer Vorstellungsrunde, bei der jeder Teilnehmer seine Wünsche bezüglich des Trainings und die Zielsetzung der zwei halben Tage äußern konnte.

Die Gruppen waren gut gemischt mit Flats, Goldens und Labis. David fing also an die Übungen aufzubauen und obwohl es immer der gleiche Ablauf war (z.B. eine Markierung in hohen Bewuchs), konnte man doch rassespezifische Unterschiede sehen, die uns der Engländer genau erläuterte. Beispielsweise warum der Flat und der Golden auf weitere Entfernung bereits Witterung aufnehmen, kurz vor dem Dummy diese aber wieder verlieren, im Gegensatz zum Labrador, der eher erst aus knapper Entfernung 'Wind bekommt', dann aber punktgenau auf das Dummy schießt. Hier konnten gerade die Anfänger viel mitnehmen und es wurde sehr genau an den Basics gearbeitet. Korrekte Fußarbeit, Steadyness, Markierungen und Einweisen wurden Stück für Stück für die jungen Hunde aufgebaut, sodass wirklich jeder einzelne Erfolgserlebnisse hatte.

Die Überprüfung des Stopppfiffes sorgte hier für viel Spaß, die Hundeführer hatten es eindeutig schwerer, die Hunde aus der Bewegung ins Sitz zu pfeifen, als die Hunde selbst - jeder hat zumindest einmal hinunter geschielt, um zu sehen ob der Vierbeiner auch tatsächlich sitzt.

Bei den Fortgeschrittenen ging es dann schon schwieriger einher. David hat sich viel einfallen lassen, um uns und die Hunde zu fordern. Den ganzen Tag über arbeiteten wir vom Schatten auf das offene Feld hinaus, dass die Hunde nicht überhitzten, ab und an musste ein Hundeführer die Beine in die Hand nehmen, um vor dem Hund am falschen Dummy zu sein, so halten wir Retrieverleute uns fit!  Es fehlte an nichts: Freiverloren, weite Markierung einen Damm entlang, Blind´s und Einweise Übungen waren angesagt.

Beide Gruppen arbeiteten auch über Wasser, die Anfänger mit Markierungen und Memories, mal ein Voran, mal ein Back, ein Links oder ein Rechts. Die Fortgeschrittenen bekamen Blind´s, Markierungen und auch Ablenkungen auf dem Rückweg und arbeiteten hier auch zu zweit.

Auch beim gemütlichen Abendessen wurde noch viel über das Training und Tipps zum Aufbau einzelner Übungen besprochen

Es war ein wunderbares, lehrreiches Wochenende, von dem jeder Teilnehmer ein wenig mitnehmen konnte und auch die bereits erfahrenen Hundeführer wieder Kleinigkeiten in Erinnerung gerufen bekamen, an die sie schon länger nicht dachten.

 

Vielen Dank an Renate Chlub für die tollen Fotos!

 

Bericht: Stefanie Kaineder