David Wilson 17.06.-18.06.


Am Wochenende vom 17.6. - 18.6.2017 fand das vom ÖJSpK und ÖRC – LG Wien gemeinsam veranstaltete Training mit David Wilson und Sandra in Knittelfeld statt.

 

Am Vormittag waren die Spaniels dran und am Nachmittag die Retriever. Über die Spaniels kann leider nichts geschrieben werden, da wir ja getrennt trainiert haben.

 

Was sehr aufgefallen ist, dass sich David für jeden, egal wie lange es gedauert hat, Zeit genommen hat. Die Übung wurde vorher genau erklärt, dann half er, wenn es notwendig war, dem Hundeführer beim Einweisen und abschließend fand er auch immer die richtigen Worte. Und an die Gruppe wurden abschließend auch immer einige Worte gerichtet. Die Angst, dass man ihn gar nicht versteht, war völlig unbegründet. Und wenn man etwas wirklich nicht verstand, dann wurde so lange gedeutet und mit einfachen Worten versucht, Alles verständlich zu machen. Aber er hat nie die Geduld verloren und war immer mit einem Lächeln unterwegs.

Das wunderschön gelegene, teilweise sehr anspruchsvolle Revier – auch drei Teiche konnten für die Wasserarbeit genutzt werden – wurde sehr gut ausgenützt. Es wurde nie an derselben Stelle trainiert, sondern es wurde immer wieder gewechselt.

 

Die gestellten Aufgaben bei den Retrievern waren sehr hoch, jedoch wurde auch ein Basicteil eingeschoben, nachdem David mit dem Stand der Ausbildung nicht bei jedem Hund zufrieden war. Aber geschadet hat es keinem.

Die Hunde wurden über sehr lange Distanzen (200m und mehr) geschickt, es gab Doppelmarkierungen, Memories, Blinds, auch der Dummylauncher kam zum Einsatz. Vom Gelände her war auch alles vertreten. Hüfthohes Gras, lange Forstwege, unterschiedliche Bewuchse, steile Böschungen. Es wurde mit zwei Hunden gearbeitet und auch bei einem Walk up aus der Line heraus. David hat mit seinen beiden Helfern – Karo und Nik – sehr fordernde Aufgaben gestellt. Unterfordert war kein einziger Hund. Die Seehöhe und die Hitze waren auch nicht zu unterschätzen. Und zum Abschluß des ersten Tages gab es noch einen Wasserapport. Da verweigerte kein einziger Hund.

 

Der zweite Tag begann auf einer anderen Wiese mit sehr weiten Distanzen. Zwei Hunde arbeiteten gemeinsam, dann wurde die Seite gewechselt und die Hunde mussten die jeweils andere Übung machen. Dann ein Blind Retrieve, der allen Hunden zu schaffen machte und noch ein Memory. Anschließend ging es zu den drei Teichen, wo wieder die Hundeführer gefragt waren, dass die Hunde nicht gleich ins Wasser stürmten - heiß genug war es ja.

Als Abschluß gab es ein Blind und eine Markierung, wobei der Hund zuerst mit Stopppfiff das Dummy suchen musste und anschließend über die alte Fallstelle auf die Markierung laufen musste. Eine gut durchdachte Übung, sehr tolles, wirklich anspruchsvolles Gelände und auch das Arbeiten der Hunde sowohl vom Schatten in die Sonne und umgekehrt waren einfach nur toll.

 

Wir sind froh, dass wir uns angemeldet haben und dass Finni, die am ersten Trainingstag sechs Jahre wurde, so viel Spaß hatte und den Anforderungen mehr als gerecht wurde. Danke an die Veranstalter und den supernetten, schottischen Trainer. Die beiden Helfer - Karo und Nik - leisteten tolle Arbeit, deshalb ein großes Danke an die Beiden.

 

Der Bericht ist von Renate, Finni’s Frauchen und die Fotos dazu hat natürlich Josef, Finni’s Herrchen gemacht.